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RC-Baustelle.de » Modelle » Alles andere was sonst nirgends reinpasst » [1:8] RollyToys Tret-Traktor "Unimog" auf Elektroantrieb umbauen » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen RollyToys Tret-Traktor "Unimog" auf Elektroantrieb umbauen
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tömchen
Haudegen


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Und das sind nur die ca. 10cm im Münchner Umland - in Garmisch liegt angeblich ein halber Meter! Wir werden es uns am evtl. am Wochenende ansehen.

Ja, ich muß Zeit sparen. Ich merke ja wie wenig ich vorwärtsbringe. Die Ketten sind am Mittwoch da und fertig... die selbstgestrickten wären günstiger und wohl auch schöner, aber erst in Wochen fertig.

Ja, das Original-RollyToys Räumschild schleift einfach zu jeder Zeit, ob vorwärts oder rückwärts, am Boden. Natürlich kann man es von Hand hochstellen und arretieren, aber nicht per Fernsteuerung! Ich denke aber doch schon über einen schlichten Seiltrommel-Hebemechanismus nach. Die Motorenansteuerung ist ja so gut wie fertig.
23.01.2017 20:40 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
tömchen
Haudegen


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Habe den Servo für die Gangschaltung eingebaut und eingestellt, sowie das Programm dafür erweitert. Dann nach langer Zeit mal wieder im zweiten Gang fahren lassen - holy shit! Immer noch ganz schön schnell. Cool

Video gibt's erst, wenn ich mal wieder draußen war. Davor baue ich aber noch eine kleine Seilwinde, die das Räumschild anhebt. Motoransteuerung dafür läuft schon top

Ärks, und ich glaube, ich muß mir Auffahrrampen fürs Auto bauen. Überhaupt frage ich mich, ob ich mich mit dem Handling des Gefährts nicht übernommen habe... wär eher was für jemand mit großem Garten direkt vor der Haustür und Doppelgarage.

spannend mach... Zunge raus
02.02.2017 23:01 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
JensR
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Hört sich gut an!
Großes Projekt, dafür ist das Vorankommen doch ziemlich gut, denke ich!

Handling habe ich keine Ideen, baue nur Sachen, die ich tragen kann großes Grinsen großes Grinsen

Seilwinde: Fensterhebermotoren sind günstig und wegen Schneckengetriebe selbstsperrend, also ideal für sowas, wo man die meiste Zeit nur halten muss.
02.02.2017 23:57 JensR ist offline E-Mail an JensR senden Beiträge von JensR suchen Nehmen Sie JensR in Ihre Freundesliste auf
tömchen
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Endlich funktioniert alles (wieder).

Abgesehen von den (noch nicht fertig konstruierten und eingebauten) Bedienelementen für den jugendlichen Fahrer.

War eine schwere Geburt, viele dumme Fehler bei der Elektronik-Verdrahtung, Flüche, Schwitzen. Ich merke echt wie bei diesem Projekt mittlerweile die Nerven blank liegen.
Es ist zu groß, zu schwer, zu teuer, zu zeitraubend - aber ich will es halt trotzdem ehrenvoll fertigbekommen und nicht aufgeben.

Eine Rampe fürs Auto gibt es jetzt auch.
Jetzt noch der richtige Moment, gutes Wetter, und es gibt eine kernige Ausfahrt im Wald. Hoffentlich geht nicht gleich was kaputt...

Gute Nacht
Tom.

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21.03.2017 22:30 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
Baggerkalle
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Dann bin ich mal auf das Video gespannt .
Gruß Kalle
21.03.2017 22:44 Baggerkalle ist offline E-Mail an Baggerkalle senden Beiträge von Baggerkalle suchen Nehmen Sie Baggerkalle in Ihre Freundesliste auf
Video - geschafft!
tömchen
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Puh, endlich ist das Video fertig.
Wie schon gesagt, Videobearbeitung ist ein Zeitfresser par excellence...

Was ich hier noch an Hintergrundinfo geben kann, sozusagen making-of...
Der Film setzt sich aus insgesamt zwei Ausfahrten zusammen.
Beim ersten Mal ist mir der Antriebsstrang ausgestiegen - eine ungesicherte Schraube ging auf, ein Kugellager hüpfte aus dem Sitz, eine Kette ging vom Ritzel runter. War alles schnell wieder in Ordnung gebracht und dann wurden alle Schrauben gesichert!
Das Malheur passierte nach ziemlich langer Fahrerei genau 5m vom Auto weg - wie praktisch.
Beim zweiten mal war ich echt lange unterwegs, ohne Schaden!
Im Video hört man beim Klettern am Berg manchmal ein Rattern - das wird der Zahnriemen der ersten Getriebestufe direkt am Motor sein.
Die Ketten halten!!!
Fahrtregler und Motor (normaler Outrunner) sind ja sensorless - das merkt man im zweiten Gang. Wenn die Fuhre rückwärts den Berg runterrollt, bekommt man sie nicht wieder vorwärts in Gang. Da muß ich vielleicht noch eine mechanische Bremse dazubauen, damit man wenigstens das Rollen unterbinden kann.

Nun fehlen "nur noch" Gaspedal, Lenkrad und Ganghebel für den eigentlichen Fahrer, und ein bißchen Programmiererei.

Viel Spaß beim Gucken...
Tom.
12.04.2017 14:35 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
RE: Video - geschafft!
manufa mog
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Hallo Tom,

das ist ja mal ein tolles Video, jeder der sich schon mal mit der Videoschneiderei beschäftigt hat sieht das da jede Menge wertvolle Bastel-zeit drinsteckt, aber was sein muss muss sein...

Hast Du denn jetzt irgendwelche andere Gemafreie Musik verwendet oder ist sie aus dem Youtube Fundus ?

Gruß, Udo
13.04.2017 17:52 manufa mog ist offline E-Mail an manufa mog senden Beiträge von manufa mog suchen Nehmen Sie manufa mog in Ihre Freundesliste auf
tömchen
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Mit youtube könnte man nur eine Musik über das ganze drüberlegen.

Ich hab mir jetzt MP3s von freemusicarchive.com geholt und im Microsoft Movie Maker reingebastelt. Mit dem "MMM" bin ich übrigens ganz auf Jens' Linie: Der taugt für uns Gelegenheits-Regisseure voll und ganz und kann so einiges. Über den MMM bin ich auch auf freemusicarchive gekommen.

Das Intro fand ich, indem ich mich durch viele kurze (<30s) Instrumental-Stücke gehört habe. Ist nicht perfekt, aber reicht.
13.04.2017 22:50 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
tömchen
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Hallo mal wieder nach langer Zeit...

Ich war jetzt sehr lange mit dem finishen unseres Gartens beschäftigt, andere Basteleien waren sehr in den Hintergrund gerückt. Jetzt gehts wieder weiter!

Habe die Gangschaltung und das Gaspedal für die jugendlichen Fahrer gebaut.

Was mich bei diesem Projekt zunehmend aufregt: Alles muß man neu erfinden, konstruieren und bauen. Es gibt nie was fertiges, das den Ansprüchen genügt und gleichzeitig günstig ist.

Z.B. die Gangschaltung. Klar hätte ein möglichst großer Knebelschalter mit Mitelstellung genügt, aber das wäre halt nicht das richtige Feeling gewesen. Also ein Ganghebel neben dem Lenkrad. Der muß aber robust sein und in den drei möglichen Positionen sicher einrasten. Das gezeigte Gebilde wird jetzt über den Ganghebel bewegt, rastet über eine federbelastete Kugel in den drei Löchern ein und die zwei Mikroschalter werden nicht zerquetscht, weil noch eine dicke Schraube als Anschlag den Drehwinkel begrenzt. Und wenns noch rabiater wird, dreht das auf dem Ganghebel nur geklemmte Teil einfach durch. An der Karosserie montiert ist es auch schon und "schnackelt" ganz wunderbar.
Aber bis das alles fertig war!

Das Gaspedal gefällt mir jetzt auch ganz gut, geht ganz smooth, man kann sich nicht den nackten Fuß einzwicken. Und man kann es schön bis zum Trittbrett durchdrücken.
Klar hätte es da auch ein Druckknopf getan, und der Microcontroller hätte das sanfte Beschleunigen übernommen. Aber wenn man konstant mit wenig Gas fahren will? Also Gaspedal aus dem Vollen schnitzen, Trittbrett einfräsen, kleine Lagerblöcke herstellen, eine Achse mit Vierkant, eine Vierkantbuchse, die das Poti entkoppelt mit der Gaspedalachse verbindet, Rückholfeder natürlich nicht vergessen... naja, ist ja jetzt fertig.

Nun muß ich noch das Gaspedal elektrisch anschließen (Gangschaltung ist schon dran) und dann "nur noch" programmieren...

Am 16.7. werde ich dann vermutlich, wenn ich fertig werde, das Ding auf das alljährliche Modellbautreffen in Mittenwald mitnehmen.

Viele Grüße
Tom.

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05.07.2017 13:59 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
tömchen
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Heute ist mal wieder Bastelabend...

Jetzt wollte ich doch mal dem Rattern auf den Grund gehen, das ich schon an verschiedenen Stellen bemerkt und erwähnt habe. Habe den Ofen ohne Karosserie ganz langsam gegen die Wand gefahren und dann Gas gegeben. Siehe da, NICHT der Zahnriemen! Die ganze Getriebebox knickt - auf Gummipuffern gelagert - nach unten und gibt der Kette, die nach unten in den Hauptkasten führt, genug Platz, um auf dem Ritzel zu springen! Krass, was diese Kette aushält.

Dateianhang:
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11.07.2017 18:43 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
JensR
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Wenn man bedenkt, dass das am Anfang "nur mal so zwischendurch" gemacht werden sollt!

Super Details!

Neuwertige Ketten sind schon extrem, was die aushalten! Vielleicht nicht die eleganteste Rutschkupplung, aber es klappt!
12.07.2017 02:36 JensR ist offline E-Mail an JensR senden Beiträge von JensR suchen Nehmen Sie JensR in Ihre Freundesliste auf
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Ja ehrlich gesagt kostet mich das Projekt den letzten Nerv. Hab gestern schon Udo am Telefon mein Leid geklagt, am liebsten würde ich alles hinschmeißen und ganz neu von vorne bauen, oder das neu von vorne bauen am besten weglassen Teufel

Fürchterlich ist die Verdrahtung des Ganzen und der (leider sehr oft vorwärts und rückwärts praktizierte) Zusammenbau mit der Hülle.

Gestern hatte ich dann bemerkt, daß ich mir ein Bein gestellt hatte. Die Lenksäule ist viel zu knapp an der Mechanik der Gangschaltung dran. Vielleicht kann man das im geschnittenen CAD-Bild sehen: Die Gangmechanik hatte ich im CAD an die Außenhaut der Hülle gesetzt, erster Fehler. Hat ja mindestens eine Wanddicke von 2 mm. Und dann die Ungenauigkeiten beim Abmessen und CAD-Modellieren der Hülle...

Normalerweise schraube ich auf die Lenksäule eine Verlängerung und fädle dann die gesamte Hülle mit Scheibenrahmen, Sitz und Pritsche von oben drauf. Kann man sich vorstellen, daß das schon nicht leicht ist. Jetzt stellte ich fest, das ist durch die Gangmechanik geometrisch unmöglich geworden. Die Hülle muß senkrecht von oben drauf, mit der Lenksäule kann sie aber nur genau gemäß der Schräge derselben draufgeschoben werden.

Aaaaaarghhhh....

Also am Drehmoment-Sensor getrennt, so daß man die Welle einfach nur aufstecken braucht. TROTZDEM muß ich die Welle, nachdem die Hülle unter Flüchen und spitzen Leidens-Schreien aufgesetzt ist, die Welle durch ein anderes Loch einfädeln und im Inneren der Hülle von innen durchs Loch nach außen fädeln. Und das an gefühlt 100 Strippen vorbei, die sich da drinnen tummeln. Und zuletzt noch eine Lagerplatte oben aufsetzen, damit die Welle etwas weiter vorne durchs Armaturenbrett kommt. Mit der Lagerplatte kann ich gleichzeitig verhindern, daß man die nur eingesteckte Welle durch Zug am Lenkrad einfach rauszieht.
Im Foto (mit alter Elektronik) sieht man orange gekennzeichnet das Teil, das man nun einfach nach oben rausziehen kann. Normalerweise wäre auch am oberen Ende des Kraftsensors eine Schraube durch gewesen.

Um 1 Uhr nachts war dann alles zusammengebaut und funktionierte sogar noch.

Jetzt nur noch programmieren, programmieren, programmieren...

Ach ja, einen Kettenspanner am Getriebe habe ich auch noch schnell gebaut.

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12.07.2017 10:11 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von tuerk (viel weiter oben, als es um das Lenkgetriebe ging)
Die Zahnräder mit Modul 1 würde ich nicht machen , baue es lieber mit Modul 2.


Tja, nun isses soweit.
Das große Modul1 Kunststoffzahnrad mit 80 Zähnen an der Lenkung ist Matsch.

Zum einen gibt es Fälle, wo nach Abschalten der "Zündung" der Lenkmotor gegen Anschlag läuft und lautstarkes Rattern von spanabhebender Drehmomentverstärkung kündet. rotes Gesicht
Zum anderen sind meine Tochter (auf dem Bock sitzend und mit aller Macht am Lenkrad drehend) und ich (an der Fernsteuerung dagegenhaltend) nicht immer über die Fahrtrichtung einig. Teufel

Weil schnell eine Lösung her muß, habe ich ersteinmal sündteuer dasselbe Zahnrad in Metall bestellt, werde es im Lauf der Woche wohl erhalten, bearbeiten und einbauen.
Hoffentlich hält dann die letzte Stufe des Planetengetriebes am Motor... und die Lagerung der Abtriebsachse...
Zweitens werde ich irgendwie die Enable-Leitungen der Motorendstufen noch mit dem "Zündungsplus" verbinden (5V des Arduino), so daß der Motor nicht mehr durchgehen kann.
Zuletzt werde ich noch darüber nachdenken, wie das Drehmoment / der Strom des Lenkmotors begrenzt werden kann.
24.07.2017 13:43 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
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Hier gab es ja ewig nichts neues.... in einem anderen Forum habe ich ungefähr folgendes geschrieben, das trifft immer noch zu:

Es gibt nicht viel neues zu berichten. Im Winter bin ich ja vor lauter Basteleien an der Schnefräse für den 1:7,2-Unimog nicht dazu gekommen, das Schneeräumschild für den RollyMog zu "motorisieren".

Meine Tochter und die Nachbarskinder spielen mittlerweile ganz gern mit dem Ding, auch so, wie ich es mir vorgestellt habe: Nicht einfach nur im Kreis fahren, sondern als "Werkzeug" in die eigenen Spielideen einbauen.Im Winter hat er einen Schlitten mit zwei 5jährigen Mädels drauf durch den Garten gezogen, dazu mußte allerdings auch ein Zweieinhalbjähriger als Achslast auf den Unimog.

Videos vom Spielen zu zeigen ist schwierig, denn ich will keine Bilder oder Videos von meiner Tochter oder anderen Kindern im Netz kursieren lassen. Muß mich mal mit dem Verpixeln von Gesichtern schlau machen...

Als Problem stellt sich doch die Lautstärke heraus. Ich hatte ja gleich zu Beginn geschrieben, mein Entwicklungsziel ist ein leiser Antrieb. Ist mir leider nicht gelungen: Bei langer Benutzung nervt das Gesirre und Geheule, sowie das laute Knacken der Kettenantrieb bei Überlastung. Nervt mich und die Nachbarn.
Kaputt gegangen ist bis jetzt noch nichts, obwohl die Ketten wirklich fürchterlich knacken, vor allem bei Kurvenfahrt auf Asphalt, mit dem starren Durchtrieb auf alle Räder.Deshalb denke ich ganz vorsichtig über die nächste Entwicklungsstufe nach, bei der ich wohl das Konzept komplett über den Haufen werfe: Nicht mehr Zentralgetriebe mit Kettenantrieb auf die Achsen, sondern direkt Nabenantrieb an den Rädern.


Und obwohl ich doch eigentlich am 1:7,2er Unimog weitermachen wollte, lassen mich die Nabenantriebe nicht los. Habe mittlerweile unzählige Ideen gewälzt, unzählige Youtube-Videos angesehen, konstruiert und Material bestellt, um mal einen Versuchsballon steigen zu lassen. Heute abend war es soweit, daß ich etwas drehendes zeigen kann.

Ein Hypozykloidgetriebe, mit zwei gegenläufigen Scheiben, damit das ganze nicht so unwuchtig läuft. Außerdem ist die Übersetzung "noch moderat" im Vergleich dazu, was mit solchen Getrieben in einer Stufe möglich ist: 1 zu 32.
Ich will auch nicht direkt einen E-Motor an die Eingangswelle lassen, sondern diesen erst noch mit einer Modul 0,5 Stirnradstufe ca. 1:5 untersetzen.
Ziel ist ein Antrieb mit brachialem Drehmoment, der trotzdem die ca. 6km/h Endgeschwindigkeit erreicht.
Der Motor mit der Stirnradstufe muß dann in ein geschlossenes Alu-Gehäuse aus Frästeilen, oder wenigstens eine IP68-Elektronikbox aus Kunststoff oder Alu.
Ein weiterer Trick, das ganze leise zu bekommen, ist das "Innenzahnrad" (beim Hypozykloidgetrieb heißt es eigentlich nicht so), das ist nämlich ein HDT5-Zahnriemen mit 66 Zähnen, der in das große runde Gehäuse eingeklebt wird!
Die Taumelscheiben wurden in gewohnter Manier bei shapeways bestellt.

Und ein Video gibts schon.

Dateianhänge:
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von tömchen: 20.06.2018 00:01.

20.06.2018 00:00 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
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Endlich mal wieder ein Bastelabend nur zum Spielen, kein Gartentor zu schweißen oder ähnliches. Leider aber kein "kanonischer" Modellbau am ferngesteuerten Unimog in 1:7,2. Sondern das Nabengetriebe für den RollyToys-Unimog läßt mich nicht richtig los.

Das Hypozykloid-Getriebe hat eine Ausgangswelle bekommen, und einen kleinen Antriebsmotor, einen Roxxy 2834.
Trotz anfänglicher Bedenken ist es jetzt doch recht leichtgängig, ich kann es mit von der Abtriebsseite in beide Richtungen mit der Hand drehen, inkl. Motor.
Die Gesamt-Übersetzung, wenn ich nichts falsch berechnet habe, ist 1:183.
Der Motor macht momentan 9600U/min an 12V mit unbelasteter Abtriebswelle, und nimmt sich dabei ca. 1A.
Mit der Hand an der Abtriebswelle bremsend, komme ich auf 3 bis 4 Ampere hoch.

Video

Als nächstes kommt eine Nabe für die Räder des RollyToys-Unimogs (Durchmesser 310mm), und dann wird wohl eine abenteuerliche Karre gebaut werden, mit der die Belastbarkeit dieses Getriebes getestet werden kann.

Wenn das halbwegs gut läuft (an der jetzt berechneten Endgeschwindigkeit von 3km/h muß noch ein bißchen getuned werden), werde ich eine richtig schlanke vollgekapselte Version konstruieren und viermal bauen.

Viele Grüße
Tom.

Dateianhänge:
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11.07.2018 22:59 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Tom,

ist ja mal wieder fantastisch was Du da zusammengebracht hast,
echt abgedreht, ich denke es wird funktionieren, 4WD Antrieb ohne Kardanwellen und Winkelgetriebe, ohne Diffs und ohne Diffsperren, eigentlich GENIAL !!!
Bedenken hätte ich nur ob es wirklich leiser wird ?
Und interessieren würde mich auch ob es Angaben zum Wirkungsgrad eines solchen Getriebes gibt, die Reibungsverluste sind bestimmt nicht ohne.

Gruß, Udo
15.07.2018 02:28 manufa mog ist offline E-Mail an manufa mog senden Beiträge von manufa mog suchen Nehmen Sie manufa mog in Ihre Freundesliste auf
Choeli
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Sehr interessantes Projekt Herz
15.07.2018 12:30 Choeli ist offline E-Mail an Choeli senden Beiträge von Choeli suchen Nehmen Sie Choeli in Ihre Freundesliste auf
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Ja, der Wirkungsgrad interessiert mich auch.

Werde aber nur den Wirkungsgrad über alles messen können:
Wieviel elektrische Leistung geht in den Regler, und mechanische Abtriebsleistung durch Hochheben einer Last mittels Seilrolle.
Schaun mer mal....

Und stimmt, ne Chance auf "leiser" habe ich nur, wenn das ganze samt Motor in einem relativ dickwandigen dichten Alu-Gehäuse läuft.

Habt Ihr schon youtube-Videos angeguckt, in denen Leute mit einfachen Mitteln Alu gießen? Aaaaaach, das würd mich auch reizen...

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von tömchen: 16.07.2018 09:27.

16.07.2018 09:24 tömchen ist offline E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
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