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Zum Ende der Seite springen Hydraulikpumpersteuerung
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Hydraulikpumpersteuerung
Dieter64   Zeige Dieter64 auf Karte
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Hallo an Alle.

Ich habe ja meinen Radlader mit Hydraulikanlage gebaut. Nun die große rechen frage. Lohnt sich eine Pumpensteuerung?
Viele schreiben hier ja viele sagen nein. Weil zum einen beim ja Strom gespart wird. Beim nein lohnt es sich strom sparen da ja immer die lenkung druck braucht. Wenn das Fahrzeug steht kann man mechanisch Schiebeschalter Fahrtregler abschalten.

Mfg Dieter
08.02.2019 19:46 Dieter64 ist offline E-Mail an Dieter64 senden Beiträge von Dieter64 suchen Nehmen Sie Dieter64 in Ihre Freundesliste auf
RE: Hydraulikpumpersteuerung
Ralph Cornell
Tripel-As


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Hallo, Dieter!
Ich melde mich hier nicht oft zu Wort - in diesem Fall schon.
Ich würde, so aus dem hohlen Bauch heraus sagen, daß eine Drehzahlregelung der Hydraulikpumpe dann lohnt, wenn die Bewegungen der hydraulisch angetriebenen Elemente ohne Last unnätürlich schnell wirken (Schnapp! Zack!), andererseits im Arbeitsmodus mit Last die Kraft mangelt.
Dank der modernen Fernsteuerungen und deren Einstellmöglichkeiten lässt sich da eine Menge in dieser Beziehung tun.
Warte aber erst, was die anderen Cracks aus dieser Runde zu sagen haben, ziehe die Quersumme - und dann entscheide aus dem hohlen Bauch heraus...

__________________
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08.02.2019 20:39 Ralph Cornell ist offline E-Mail an Ralph Cornell senden Beiträge von Ralph Cornell suchen Nehmen Sie Ralph Cornell in Ihre Freundesliste auf
Baggerkalle
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Eine Pumpensteuerung , ist auf jeden fall Ratsam .

Gruß Kalle
09.02.2019 07:44 Baggerkalle ist offline E-Mail an Baggerkalle senden Beiträge von Baggerkalle suchen Nehmen Sie Baggerkalle in Ihre Freundesliste auf
JensR
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Was für eine Pumpensteuerung schwebt Dir denn vor?
Welche Funke hast Du?

Stand der Technik ist eigentlich, die Dehzahl der Pumpe zu variieren als Funktion der aufsummierten Ventilöffnungen. Das spart eine Menge Energie und erlaubt trotzdem Druck für Lenkung.

Die Pumpe auszuschalten lohnt sich nur für Kipper und ähnliches, wo die Hydraulik entweder läuft (meist auf 100%) oder steht.
13.02.2019 19:43 JensR ist offline E-Mail an JensR senden Beiträge von JensR suchen Nehmen Sie JensR in Ihre Freundesliste auf
190ger_freund   Zeige 190ger_freund auf Karte
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Hallo,

wenn man immer den gleichen Betriebsdruck fährt und mit der Drehzahl
der Pumpe den Fluss regelt, spart man sich da wirklich Akkukappazität?
meiner Erfahrung nach ändert sich der Stromverbrauch nicht allzuviel, da
mit weniger Drehzahl bei gleichem Druck das Drehmoment ansteigt.

Wo man die meiste Auswirkung kennt, das der Hydraulikkreis nicht so durch
das DBV erwärmt wird, wenn die überflüssige Menge nicht abgesteuert wird.

Bei einem Radlader denke ich auch, das es nicht rentabel ist, die Pumpe abzuschalten.

Die Beste Lösung ist mit Mischern an der Funke zu arbeiten, je mehr Zylinder
man betätigt, umso mehr sollte die Drehzahl ansteigen.

Rein geschätzte Werte:

Stillstand: 40% Drehzahl
Lenkzylinder: 60% Drehzahl
Lenkzylinder + Hubzylinder 75% Drehzahl
Lenkzylinder + Hubzylinder + Kippzylinder 90% Drehzahl

Wobei ich bei meinen Mischern auch verschiedene Prozente beim Ein- Ausschub angegeben habe, da beim einziehen für die gleiche Geschwindigkeit weniger Menge benötigt wird.

Daher, Ratsam > JA , aber in erster linie um die Temeratur niedrig zu halten.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von 190ger_freund: 14.02.2019 07:47.

14.02.2019 07:42 190ger_freund ist offline E-Mail an 190ger_freund senden Homepage von 190ger_freund Beiträge von 190ger_freund suchen Nehmen Sie 190ger_freund in Ihre Freundesliste auf
Dieter64   Zeige Dieter64 auf Karte
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Themenstarter Thema begonnen von Dieter64
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Hallo,

ja meine Funke ist eine recht alte 40 Mhz. Graupner 6014.
Gut ausgebaut und funktioniert soweit recht gut. Darum möchte ich auch nicht unbedingt auf was neues umsteigen.


MfG Dieter
19.02.2019 17:42 Dieter64 ist offline E-Mail an Dieter64 senden Beiträge von Dieter64 suchen Nehmen Sie Dieter64 in Ihre Freundesliste auf
JensR
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> wenn man immer den gleichen Betriebsdruck fährt und mit der Drehzahl
der Pumpe den Fluss regelt, spart man sich da wirklich Akkukappazität?

Ja.


> meiner Erfahrung nach ändert sich der Stromverbrauch nicht allzuviel, da
mit weniger Drehzahl bei gleichem Druck das Drehmoment ansteigt.

Natürlich nicht - Druck und Drehmoment sind proportional. Drehmoment und Strom sind proportional.
Heißt: Gleicher Betriebsdruck = gleicher Strom *am Motor*

Aber Strom ist nicht gleich Leistung.
Strom mal Spannung ist Leistung.
Und um die Drehzahl zu senken, reduzieren wir ja die Spannung. Also braucht unser Motor weniger Leistung.

Umgekehrt kannst Du auch auf der Ölseite rechnen.
Leistung ist Druckdifferenz mal Volumenstrom.
Druck bleibt gleich, aber der Volumenstrom über das DBV geht zurück, also weniger Verlustleistung.

> Wo man die meiste Auswirkung kennt, das der Hydraulikkreis nicht so durch
das DBV erwärmt wird, wenn die überflüssige Menge nicht abgesteuert wird.

Genau. Und wo kommt diese Wärme normalerweise her? Aus dem Akku.

Also Fazit: Pumpensteuerung spart Energie und verlängert so die Laufzeit.


> verschiedene Prozente beim Ein- Ausschub angegeben habe, da beim einziehen für die gleiche Geschwindigkeit weniger Menge benötigt wird.

Originale Maschinen haben auch unterschiedliche Geschwindigkeiten. Warum sollte man nicht einen schnellen Rückhub haben, verkürzt doch die Zykluszeit?
20.02.2019 22:57 JensR ist offline E-Mail an JensR senden Beiträge von JensR suchen Nehmen Sie JensR in Ihre Freundesliste auf
JensR
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Hi Dieter,

wenn Du keine freien Mischer mehr hast, könntest Du die Pumpendrehzahl auf ein Poti an der Funke legen und so etwas Energie sparen, je nachdem, was Du für Fahrzyklen machst. Ist aber für dynamisches Arbeiten eher ungeeignet...

Lohnt aber wenn Du mit dem Radlader Transportfahrten machst (weil nur Lenkung benötigt) und Du kannst mit dem Regler die Pumpe auch abstellen, wenn Du auf Kipper wartest, zum Beispiel.
20.02.2019 23:00 JensR ist offline E-Mail an JensR senden Beiträge von JensR suchen Nehmen Sie JensR in Ihre Freundesliste auf
Ralph Cornell
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Zitat:
Original von JensR


Originale Maschinen haben auch unterschiedliche Geschwindigkeiten. Warum sollte man nicht einen schnellen Rückhub haben, verkürzt doch die Zykluszeit?

Stimmt und stimmt auch wieder nicht. Wenn die Bewegung durch den zu schnellen Rückhub unnatürlich wird, sollte man m.E. den Druck für den Rückhub weiter reduzieren. Ich mache das für den Bordkran an Bord meiner "Weser", damit die Auszüge nicht in ihre Endposition "schnappen".

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Murphy war ein verdammter Optimist!
21.02.2019 07:49 Ralph Cornell ist offline E-Mail an Ralph Cornell senden Beiträge von Ralph Cornell suchen Nehmen Sie Ralph Cornell in Ihre Freundesliste auf
JensR
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Nee, stimmt völlig Augenzwinkern
Ich hab ja nicht gesagt, dass wir volle Kanne in die Endlage ballern sollen Augenzwinkern

Das hängt auch immer von den Flächenverhältnissen ab, aber gleiche Geschwindigkeit vor wie rück ist die Ausnahme.

Wenn Du von Druck zurücknehmen sprichst, meinst Du den Ventilausschlag zu begrenzen, nehme ich an?
21.02.2019 16:14 JensR ist offline E-Mail an JensR senden Beiträge von JensR suchen Nehmen Sie JensR in Ihre Freundesliste auf
Ralph Cornell
Tripel-As


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Nein, Jens, ich meine wirklich, den Betriebsdruck für den Rückhub zu senken. Vergiss bitte nicht, daß ich für den Bordkran der "Weser" die winzigen Zylinder vom Micro-Hydraulik-Shop an der Arbeit habe - 6mm Durchmesser - und daß ich nicht die Standart-Leitungen montiert habe (Durchmesser 0,9 mm) sondern die etwas weiteren von Leimbach. Dadurch erfolgt die Füllung eher schnell. Ich fahre das System mit einer Einstellung am DBV von 10 Bar, und wenn ich diesen Druck voll nutze, erfolgt der Arbeitshub (unter Last) normal. Aber beim Rückhub ohne Last erfolgt der Hub zu schnell, wenn ich den Druck nicht herunter fahre.
Das habe ich in dem Video https://www.youtube.com/watch?v=CsxTF8GSQKk übrigens vergessen, so daß das Beiboot regelrecht auf die Helling knallt.

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22.02.2019 08:59 Ralph Cornell ist offline E-Mail an Ralph Cornell senden Beiträge von Ralph Cornell suchen Nehmen Sie Ralph Cornell in Ihre Freundesliste auf
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> den Betriebsdruck für den Rückhub zu senken

Und wie änderst Du den Druck im System?
Kannst Du das DBV per Funke einstellen?
22.02.2019 16:30 JensR ist offline E-Mail an JensR senden Beiträge von JensR suchen Nehmen Sie JensR in Ihre Freundesliste auf
Ralph Cornell
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Nun, selbstverständlich, indem ich die Drehzahl des Pumpenmotors herunterfahre. Ich habe auch schon Versuche damit gemacht, die Drehzahl auf Null zu senken und das betreffende Ventil zu öffnen. Dann drückt die Last die Zylinderfüllung von selbst zuück in den Tank, durch die minimale Leckage der Pumpe.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ralph Cornell: 23.02.2019 09:16.

23.02.2019 09:13 Ralph Cornell ist offline E-Mail an Ralph Cornell senden Beiträge von Ralph Cornell suchen Nehmen Sie Ralph Cornell in Ihre Freundesliste auf
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Ok, also wenn Du sagst, dass Du den "den Druck für den Rückhub weiter reduzieren" und "den Betriebsdruck für den Rückhub zu senken" würdest, dann meintest Du die ganze Zeit, den Pumpen-Volumenstrom zu reduzieren?
Also das, was ich von Anfang an gesagt hatte?

Sorry, aber da kann man schonmal durcheinander kommen Augenzwinkern


> Dann drückt die Last die Zylinderfüllung von selbst zuück in den Tank, durch die minimale Leckage der Pumpe.

Und die andere Seite des Zylinders saugt dann durch das Ventil Öl aus dem Tank?
23.02.2019 21:54 JensR ist offline E-Mail an JensR senden Beiträge von JensR suchen Nehmen Sie JensR in Ihre Freundesliste auf
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Genau so, Jens. Entschuldige, daß ich mich anfänglich so missverständlich ausgedrückt habe. Fazit: Eine Pumpensteuerung ist ratsam - wie Du sagtest.

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24.02.2019 09:47 Ralph Cornell ist offline E-Mail an Ralph Cornell senden Beiträge von Ralph Cornell suchen Nehmen Sie Ralph Cornell in Ihre Freundesliste auf
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Dam hamwas ja geklärt smile
24.02.2019 22:06 JensR ist offline E-Mail an JensR senden Beiträge von JensR suchen Nehmen Sie JensR in Ihre Freundesliste auf
hbquax
Grünschnabel


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Mal doof gefragt, was spricht eigentlich dagegen, die Pumpe einfach automatisch so zu regeln, daß der Druck im System konstant bleibt? Das könnte über einen Drucksensor gesteuert werden oder über den Motorstrom, der ja dem Systemdruck in erster Näherung proportional ist. Man könnte z.B. elektronisch das System auf z.B. 9 bar einregeln und würde zur Sicherheit noch ein 10 bar DBV einbauen, das aber im Normalbetrieb keinen Durchfluss hat. Die großen haben doch auch Pumpen mit variabler Fördermenge, die über den Druck geregelt werden.
23.04.2019 01:39 hbquax ist offline E-Mail an hbquax senden Beiträge von hbquax suchen Nehmen Sie hbquax in Ihre Freundesliste auf
tömchen
Haudegen


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Moin,

auch wenn noch soviele andere Dinge an meinem Modell zuerst fertig werden sollten, bevor ich mich an die Hydraulik mache, wälze ich doch schon immer Gedanken dazu.

Ich habe auch vor, die Pumpe elektronisch auf Druck zu regeln.

Allerdings sehe ich ein Problem: Wenn da ordentliche Ventile verbaut sind, ist die einzige Leckage im System eigentlich die Pumpen-interne Leckage. Das heißt, um bei unbetätigten Ventilen den Systemdruck aufrecht zu erhalten, quirlt die Pumpe die immer gleiche winzige Menge Öl in sich drin herum. Das könnte das Öl lokal erhitzen und ihm schaden.

Deshalb hatte ich an eine Art Federspeicher gedacht, der gleichzeitig als mehrstufiges DBV fungiert: Dicht bei zuwenig Druck, um den Arbeitsdruck herum eine definierte Leckage in Richtung Rücklaufleitung/Tank und bei deutlichem Überdruck notfalls Ableitung des gesamten Volumenstroms zurück in den Tank.
Damit muß die Pumpe zwar schon etwas mehr laufen, aber es wird immer etwas Öl im gesamten Kreis zwischen Tank, Pumpe, DBV und zurück in den Tank umgewälzt.

(Federspeicher nicht falsch verstehen: er soll nicht den Druck bei völligem Stillstand der Pumpe aufrecht erhalten. Er soll nur Schwankungen etwas dämpfen. Die Motordrehzahl der Pumpe kann ja nicht beliebig schnell geändert werden.)
23.04.2019 09:39 tömchen ist online E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
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Hast Du denn die vorigen Posts nicht gelesen? Oder nicht verstanden?
Zitat:
Original von JensR
> wenn man immer den gleichen Betriebsdruck fährt und mit der Drehzahl
der Pumpe den Fluss regelt, spart man sich da wirklich Akkukappazität?

Ja.


> meiner Erfahrung nach ändert sich der Stromverbrauch nicht allzuviel, da
mit weniger Drehzahl bei gleichem Druck das Drehmoment ansteigt.

Natürlich nicht - Druck und Drehmoment sind proportional. Drehmoment und Strom sind proportional.
Heißt: Gleicher Betriebsdruck = gleicher Strom *am Motor*

Aber Strom ist nicht gleich Leistung.
Strom mal Spannung ist Leistung.
Und um die Drehzahl zu senken, reduzieren wir ja die Spannung. Also braucht unser Motor weniger Leistung.

Umgekehrt kannst Du auch auf der Ölseite rechnen.
Leistung ist Druckdifferenz mal Volumenstrom.
Druck bleibt gleich, aber der Volumenstrom über das DBV geht zurück, also weniger Verlustleistung.

> Wo man die meiste Auswirkung kennt, das der Hydraulikkreis nicht so durch
das DBV erwärmt wird, wenn die überflüssige Menge nicht abgesteuert wird.

Genau. Und wo kommt diese Wärme normalerweise her? Aus dem Akku.

Also Fazit: Pumpensteuerung spart Energie und verlängert so die Laufzeit.


> verschiedene Prozente beim Ein- Ausschub angegeben habe, da beim einziehen für die gleiche Geschwindigkeit weniger Menge benötigt wird.

Originale Maschinen haben auch unterschiedliche Geschwindigkeiten. Warum sollte man nicht einen schnellen Rückhub haben, verkürzt doch die Zykluszeit?


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23.04.2019 09:49 Ralph Cornell ist offline E-Mail an Ralph Cornell senden Beiträge von Ralph Cornell suchen Nehmen Sie Ralph Cornell in Ihre Freundesliste auf
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23.04.2019 16:39 tömchen ist online E-Mail an tömchen senden Homepage von tömchen Beiträge von tömchen suchen Nehmen Sie tömchen in Ihre Freundesliste auf
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