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Geschrieben von Slickowan am 22.03.2013 um 15:52:

  Betrug?

Hallo Leute!

Ich hab ein kleines großes Problem...
Und hoffe hier jemand zu finden der ähnliche Erfahrungen machen mußte.
Ich habe bei jemandem Achsen für meinen Fuchs Panzer M1:8 in Auftrag gegeben und diese auch schon mittlerweile zu 2/3 angezahlt.
Das ganze Procedre zieht sich nun mittlerweile über 1 Jahr hin, nachdem die erste Achse vor ca einem Jahr geliefert werden sollte. Ich habe bis dato noch keine einzige Achse zu sehen bekommen, werde statt dessen immer wieder vertröstet.
Nachdem mir das nun zu blöd wurde und ich mein Geld zurück verlangt habe, wurde ich wiederum nur vertröstet mit diversen Ausreden/Ausflüchten.
Jetzt wurde mir kürzlich zugetragen das schon andere Modellbauer diesbezüglich mit diesem Jemand (vorläufig nenne ich öffentlich keine Namen) Probleme hatten/haben.
Nun versuche ich auf diesem Wege diese Modellbauer zu finden die ebenso wie ich auf ihre bestellten und wohl auch schon bezahlten Achsen/Teile eine Ewigkeit warten.
Meines Wissens steht dieser Jemand mit dem Modellbauverein RAG in Verbindung, was aber auf Hörensagen beruht. Ich habe ihn allerdings vor 2 Jahren in Bremen auf der Messe zusammen mit den RAG-Leuten auch gesehen.
Ich würde mich freuen wenn sich betroffene bei mir per PN melden würden, zwecks Informationsaustausch.



Geschrieben von Baggerkalle am 22.03.2013 um 16:38:

 

Da kann dir nur ein Rechtsanwalt helfen . traurig Schade für dich , ich hoffe du bekommst dein Geld wieder .

Gruß kalle



Geschrieben von Kette1zu8 am 22.03.2013 um 18:24:

  RE: Betrug?

Da kann ich mich Kalle nur anschließen - Rechtsanwalt hilft. Und wenn es wirklich auf der harten Schiene läuft, solltest du dich auch nicht scheuen, den Namen öffentlich preiszugeben, bevor da noch jemand drauf reinfällt. WÜnsch dir viel Glück bei der Geldrückholung!



Geschrieben von Slickowan am 22.03.2013 um 18:30:

  RE: Betrug?

Danke euch Zweien!
Rechtsanwalt laß ich erstmal außen vor, mache nur ne Anzeige bei der Polizei. War heut schon auf der Dienststelle, muß nun noch die ganzen Unterlagen dafür zusammen stellen...



Geschrieben von Baggerkalle am 22.03.2013 um 18:34:

 

Oder so viel Glück .

Gruß kalle



Geschrieben von Sandokahn am 22.03.2013 um 21:40:

 

Naja Pölisei ... ich wäre zum Anwalt der dann beim Gericht nen Titel erwirkt. kostet eben ein paar Euro aber man hat keine Lauferei.



Geschrieben von Matze am 23.03.2013 um 16:28:

 

Hy,

ich war eben in Sinsheim und er war nicht bei den Panzern...
Sonst hätte ich ihn mal angerempelt...



Geschrieben von Slickowan am 23.03.2013 um 17:45:

 

Scheinbar wissen einige wer gemeint ist, interessant... Augenzwinkern



Geschrieben von Gasfuß am 23.03.2013 um 18:25:

 

Ich denke das er sich nirgendwo mehr sehen lässt. So ein feiger Vogel. In Do sollte er sich auch nicht blicken lassen. Sonst schüttel ich so lange bis jeder einzelne Euro wieder zurück gezahlt ist. Teufel Teufel Teufel Teufel



Gruß Gerd



Geschrieben von Matze am 23.03.2013 um 20:25:

 

Hat er nicht sogar mal ne Homepage gehabt?



Geschrieben von Frank76 am 23.03.2013 um 22:37:

 

Nabend

Nach meiner erfahrung bringt der weg zur Polizei garnix , da kann man es genauso gut
der nächsten Parkuhr mitteilen .
So ein änlichen fall hatte ich mal mit einem Autokauf und hatte auch beweise sowie Zeugen .
Ergebnis war nach einem Monat ein Brief vom Gericht mit der mitteilung quasi das ich Pech hab und das Geld weg ist . Teufel

Da muss man gleich mit einem Anwalt reden und am besten auch noch in Forum's die Leute warnen .
Solange man kein Politiker oder eine bekannte Person ist ist man auf gut deutsch gearscht .
"sorry"


Mfg Frank



Geschrieben von Slickowan am 24.03.2013 um 01:51:

 

Zitat:
Original von Matze
Hat er nicht sogar mal ne Homepage gehabt?



Ja, hatte er. Ist aber schon ne weile offline.



Geschrieben von Buggyfahrer am 24.03.2013 um 10:31:

 

Also ich kann auch um so eine leidvolle Erfahrung berichten. Es ging um ein Chassis für ein Trialmodell. Nach wochenlangen Vertröstungen habe ich damals auch einen Anwalt eingeschaltet, der hat noch einmal eine Frist gesetzt, und nach Ablauf meine Zahlung, seine Honorare und Zinsen per Mahnbescheid eingefordert.

Der "Hesteller" hat daraufhin die EV abgeben müssen. Zu holen war erstmal nichts. Mein Anwalt hat ihm aber daraufhin sein Konto gesperrt, worauf dann doch noch etwas Bewegung in die Sache kam.

Ergebnis ist, dass der Schuldner jetzt monatlich 40 Euro zahlt und sein Konto wieder nutzen kann. Bei einem Schaden von deutlich über 1500 Euro und laufender Verzinsung kann sich jeder denken wie lange das dauert.

Aber: Aus meiner Sicht hat sich der Gang zum Anwalt gelohnt, was der mir auch bestätigt hat. Denn wer zuerst seine Ansprüche geltend macht, hat definitiv die besseren Chancen wieder an sein Geld zu kommen. Das muss jetzt nicht heißen, dass man sofort alles gerichtlich regeln muss, aber lange an der Nase sollte man sich nicht rumführen lassen.



Geschrieben von opcmatsche am 24.03.2013 um 12:06:

 

Zitat:
Original von Frank76
Nabend

Nach meiner erfahrung bringt der weg zur Polizei garnix , da kann man es genauso gut
der nächsten Parkuhr mitteilen .
So ein änlichen fall hatte ich mal mit einem Autokauf und hatte auch beweise sowie Zeugen .
Ergebnis war nach einem Monat ein Brief vom Gericht mit der mitteilung quasi das ich Pech hab und das Geld weg ist . Teufel

Da muss man gleich mit einem Anwalt reden und am besten auch noch in Forum's die Leute warnen .
Solange man kein Politiker oder eine bekannte Person ist ist man auf gut deutsch gearscht .
"sorry"


Mfg Frank



Bei so einem Spruch platzt mir der Kragen........der Parkuhr erzählen????
Vielleicht hilft hier ja mal ne kleine Rechtsauskunft.
Grundsätzlich ist es leider oft so, dass hier Strafrecht und Zivilrecht oft verwechselt oder vermischt werden..........auf Grund fehlender Kenntnisse.

Die Polizei kümmert sich um den strafprozessualen Teil, d.h. es wird eine Anzeige wegen Betrug geschrieben, die im Anschluss daran bei der Kripo bearbeitet wird.
Das Ganze geht dann zur Dienststelle, die für den Wohnort des Täters zuständig ist.....in diesem Fall nehmen wir mal Pusemuckel.
In Pusemuckel kümmert sich dann der Krimminalbeamte darum, dass der Tatverdächtige zur Vernehmung erscheint.
Hier darf er sich dann zur Sache äußern oder er lässt sich durch einen Anwalt vertreten.
Dann gehts weiter zur Staatsanwaltschaft und die entscheidet dann ob Anklage erhoben wird oder nicht.

So und nun kommt der zivilrechtliche Teil:

Darin geht es um die Begleichung des finanziellen Schadens.

Man muss sich immer eines vor Augen führen.
Wenn keiner zur Polizei geht wird es keine Bestrafung im strafrechtlichen Sinne geben.......also begleicht er den Schaden, mit Geld welches ihm nicht zusteht.......also kann er weiter machen.

Wenn ihr es nicht für Euch macht, macht es für andere, bevor die auf die Nase fallen.

Und wenn man es mal überspitzt......ohne Vorgänge (Anzeigen) kein Personal oder Personalabbau.......also hat der nächste Einbrecher freie Wahl, weil wir 30 Minuten Anfahrt zum Tatort haben......
Einfach mal drüber nachdenken.

PS.: Ja ich habe alles im Beitrag gelesen und ich rate grundsätzlich zur Anzeigenerstattung, denn nur so kann überhaupt ermittelt werden.

Und ganz persönlich habe ich ein Problem mit solchen (hier an dieser Stelle dürft ihr euch nen Wort aussuchen) die meinen sich in einer so stark vernetzten Community so zu benehmen.

Gruß



Geschrieben von Buggyfahrer am 24.03.2013 um 12:47:

 

Ich hab mir das mit der Anzeige auch überlegt, aber dann gelassen. Nehmen wir mal an, man würde das tun, was wäre dann ?

1. Der Beschuldigte würde eingeladen sich bei der Polizei zur Sache zu äussern. Da muss er aber nicht hin. Wenn er nicht hin geht, wird ihn der Staatsanwalt vorladen. Da muss er dann hin. Selbst wird man wohl sich eher die Zeit nehmen zu den Vernehmungen zu gehen, was sicher auch mehr als lästig ist.
2. Um so richtig viel Geld geht es zum Glück nicht, und eine Betrugsserie wird auch nicht vorliegen. Zudem wird der Beschuldigte widrige Geschäftsverhältnisse geltend machen, mit anderen Worten er geht halt in den Konkurs, aber hatte nicht die Absicht zu betrügen. Ob da viel strafrechtlich relevantes rauskommt ist fraglich. Zudem kommst Du Dir selber recht deppert vor, dass Du im Internet Vorkasse gezahlt hast.
3. Wenn es zum Prozess käme, musst Du als Zeuge nach "Pusemuckel" anreisen. Willst so Deine Urlaubstage verbringen ?
4. Angenommen, es kommt zur Verurteilung. Dann wird es wohl eher eine Geldstrafe werden, und die ist gegenüber Deiner zivilrechtlichen Forderung vorrangig, und wird vom Schuldner wohl auch zuerst bedient werden.

Zivilrechtlich über den Anwalt halte ich aber für sehr sinnvoll, und ich denke es ist auch sinnvoll zuerst zivilrechtlich vorzugehen. Darüber solltest Du Dich aber von einem Anwalt beraten lassen.



Geschrieben von Actros-Fan am 24.03.2013 um 12:52:

 

Also am besten zweigleisig fahren. Zum einen die Polizei auf den Hals hetzen und den Anwalt und das Inkassobüro gleich hinterher! Notfalls gibt es einen 30 Jahre lang einforderbaren Titel. Da kann dann der Mann/Frau mit dem Pfandsiegel auf der Schwelle stehen!großes Grinsen



Geschrieben von Matze am 24.03.2013 um 14:13:

 

Seid mir nicht böse aber da ich hart für mein Geld arbeite, würde ich die Sache selber regeln. Russland Inkasso oder auf eine vergleichbare Art...



Geschrieben von Sandokahn am 24.03.2013 um 16:26:

 

Moskau Inkasso heißen die : KLICK



Geschrieben von Matze am 24.03.2013 um 17:05:

 

Das war ja auch nur ein Beispiel. Ich würde das selber machen. Die Adresse dürfte ja wohl bekannt sein oder?
Aber alles nur Musik, es muß jeder Betrogene für sich selbst entscheiden was er macht. Hauptsache die Kohle kommt zurück



Geschrieben von Slickowan am 24.03.2013 um 21:43:

 

Wir werden sehn was sich tut...
Sicherlich gibt es verschiedene Methoden vorzugehen. Und ich bin auch der Meinung das sich jemand darum kümmern muß, damit nicht andere später dasselbe Problem mit demjenigen bekommen.
Wie gesagt, wäre ich dankbar wenn sich andere Personen die auch Probleme mit demjenigen haben, sich per PN bei mir melden würden...


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